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Der Soforthilfefonds

Nein zu Krank und Arm - Der Soforthilfefonds


Der NEIN ZU KRANK UND ARM Soforthilfefonds arbeitet nach dem Subsidiaritätsprinzip, d.h. alle Förderungen mit Rechtsanspruch müssen vorher abgeklärt werden. Die Unterstützung erfolgt bedarfsorientiert. Es gibt sowohl Einmalzahlungen im Ausmaß von € 200 bis € 2000, z.B. für die Beschaffung von Heilmitteln oder die Begleichung von Zahlungsrückständen bei Mieten oder Energieversorgern. Es gibt die Möglichkeit einen Zuschuss von € 40 bis € 300 monatlich zu beantragen. Damit können Therapien oder Selbstbehalte finanziert bzw. die Lebenshaltungskosten unterstützt werden. Der Namensänderung des Vereins der Initiative entsprechend in NEIN ZU KRANK UND ARM verlagert sich der Schwerpunkt der konkreten Unterstützung zunehmend auf die Finanzierung von Behandlungs- und Therapiekosten. Von 01.01. zum 31.12.2013 gab es 342 Unterstützungsanfragen an den Soforthilfefonds. Davon wurden 113 einzelne Unterstützungsanlässe bewilligt.

Viele Anfragen wurden seitens der Antragsteller nicht weiterverfolgt, manche passten a priori nicht in die Unterstützungskriterien von NEIN ZU KRANK UND ARM.

Insgesamt wurden 86 Familien und Einzelpersonen umfassend unterstützt und gefördert, meist durch Dauerhilfen und Sozialberatung bzw. Vernetzungsarbeit. Mehr als die Hälfte der Unterstützten waren Familien mit minderjährigen Kindern. Über zwei Drittel davon waren alleinerziehende Mütter. Wir konnten mit spontanen Sachspenden, Zusatzspenden aus anderen Stiftungen, Vereinen oder Unternehmen etwa 113 spezifische Ansuchen gemeinsam gut betreuen.
In der Altersaufteilung zeigt sich eine deutliche Häufung der Altersgruppen 30-39 Jahre (36%) und 40-49 Jahre (28%). Zusammen machen die 30 bis 49 Jährigen fast zwei Drittel aller Unterstützten aus.

In knapp der Hälfte der Fälle wurde die Unterstützung hauptsächlich für die Einkommensbalance bei krankheitsbedingten Umständen von Ansuchenden gewährt; in gut einem Drittel diente sie allein den therapeutischen Maßnahmen, die von der Krankenkasse nur zu einem geringen Teil finanziert werden. In zwölf Prozent der Fälle musste beides, Therapie und Lebenshaltung, unterstützt werden – um die Lebensbalance für Betroffene wieder herzustellen. 

In 3% der angesuchten Fälle wurden SVA- Beiträge nachgezahlt, um die Sozialversicherung für ganze Familien weiter zu gewährleisten.

Weitere Informationen zu unserem Soforthilfefonds finden Sie im aktuellen Jahresbericht im Download-Bereich.