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Erfolgsgeschichten

Nein zu Krank und Arm - Erfolgsgeschichten


Gerlinde N., geb. 1972

war lange Zeit für Umweltorganisationen aktiv. Aufgrund besonders großer Belastungen musste sie vor 2009 ihre Arbeit aufgeben. Es folgten Depressionen und Rückzug. Nur mit ihrem Hund ging sie hinaus. Zeitweise war er die einzige Verbindung nach draußen.Eine Behandlung mit Medikamenten war wegen Unverträglichkeit nicht möglich. Und mit dem Hund war an einen stationären Aufenthalt in einer Klinik für seelische Gesundheit nicht zu denken. Nur Psychotherapie war in dieser Situation hilfreich. Doch genau diese Therapie konnte sich Frau N. mit ihrer geringen Notstandshilfe nicht leisten.
Der Soforthilfefonds unterstützte die Psychotherapie mit monatlich Euro 200,- ein Jahr lang. Frau N. berichtet von einer deutlichen Besserung der Situation. Ab März 2013 hat sie wieder eine Beschäftigung bei einer Umweltschutzorganisation.

Michaela H., geb. 1982

und ihre zwei Söhne, geb. 2002 und 2003, erlebten schwere Misshandlungen durch den Kindesvater. Um die Kinder zu schützen, brachte sie Frau H. in einer Wohngemeinschaft unter. Erst danach trennte sie sich von ihrem Mann. Als Frau H. wirtschaftlich wieder auf die Beine kam, holte sie ihre Kinder wieder zu sich zurück. Doch aus gesundheitlichen Gründen verlor sie ihren Job in einer Reinigungsfirma. Das machte es Frau H. unmöglich, die notwendigen Therapien für die Kinder zu finanzieren, damit sie das Erlebte aufarbeiten und wieder eine stabile Beziehung aufbauen können.
Die Wartezeit für kassenfinanzierte Kinder-Therapieplätze beträgt mehrere Monate, damit verstreicht wertvolle Zeit. Aus dem Soforthilfefonds werden daher die notwendigen Therapien mit monatlich Euro 280,- finanziert bis Therapie auf Kassakosten möglich ist. Frau H. hat seit Jänner 2013 wieder Arbeit als Fahrverkäuferin einer Bäckerei.

Astrid R., geb. 1976

aufgrund jahrelanger Dauerbelastung – alleinerziehende Mutter eines Sohnes, geb. 2001, mehrere Jahre zwei Jobs plus Haushalt, und dem Versuch das Studium abzuschließen – leidet Frau R. unter einem „Burn out“-Syndrom. Seit der Diagnose im April 2011 ist sie im Krankenstand. Im Oktober 2011 erfolgte die Kündigung ihrer Arbeit als Nachhilfelehrerin während des Krankenstandes.
Im Sommer 2012 sollte sie auf sechswöchige medizinische Rehabilitation, musste diesen Aufenthalt jedoch abbrechen, da sich niemand für die Betreuung ihres Sohnes fand. Die Mutter von Frau R., die diese Aufgabe ursprünglich übernehmen wollte, starb im April 2012 nach kurzer schwerer Blutkrankheit.
Frau R. ist nach wie vor arbeitslos erhält Notstandshilfe und hat bei einer Hilfsorganisation einen freien Dienstvertrag mit bis zu 10 Wochenstunden mit einem Honorar unter der Geringfügigkeitsgrenze. Frau R. lebt in einer Kleinstadt in NÖ. Um Psychotherapie in Anspruch zu nehmen, muss sie wöchentlich mit dem Auto ca. 20 km zurücklegen.
Der Soforthilfefonds unterstützt Frau R. mit monatlich Euro 200,-.
Durch die finanzielle Unterstützung kann sie ihre Therapie absolvieren, Medikamente kaufen und mobil sein. Frau R. hat gute Aussicht auf reguläre Arbeit. Sie wird im Februar 2013 einen Probemonat als Ordinationsassistentin absolvieren.